Kopfschmerzen am Montag im Herbst 2008

Bevor Sie sich die Nachrichten des heutigen Tages zu Gemüte führen, sollten Sie die Möglichkeit haben, zwischendurch Spannungskopfschmerzen vertreiben zu können:

3 Übungen vertreiben Spannungskopfschmerzen

1. Drehen Sie Ihren Kopf langsam abwechselnd nach links und nach rechts. Versuchen Sie dabei über Ihre Schulter zu schauen. 5-mal wiederholen.

2. Schieben Sie Ihr Kinn zum Hals, sodass sich ein Doppelkinn bildet. Zählen Sie bis 5. Lassen Sie Ihren Kopf in dieser Position und drehen Sie Ihn langsam abwechselnd zur linken und rechten Schulter. Übung mindestens 5-mal wiederholen.

3. Stellen Sie sich aufrecht hin und schauen Sie geradeaus. Ziehen Sie Ihre Schultern so weit wie möglich nach hinten und nach unten, so dass Ihre beiden Schulterblätter so nah wie möglich zusammenrücken. Mindesten 5 Sekunden halten und 5-mal wiederholen.

Wachsam

Zentralbank pumpt 30 Milliarden Euro in den Markt

Die Finanzkrise ist auf einem neuem Höhepunkt angelangt, der DAX stürzte ab. Jetzt greift die Europäische Zentralbank ein und schießt 30 Milliarden Euro in den Markt. Der DAX erreichte den tiefsten Stand seit Oktober 2006.

Dennoch: es wird Gewinner der Krise geben. Wo herkömmliche Banken in Schwierigkeiten geraten, da schlägt die Stunde der sogenannten Private Equity-Gesellschaften: Die sammeln Millionen, Milliarden Dollars von Pensionskassen und vermögenden Privatleuten und investieren das Geld. Ihre Bedeutung für Unternehmensfinanzierung wird zunehmen. Auch andere, Fondsgesellschaften zum Beispiel, können bei geprügelten Aktien günstig zugreifen. Eines Tages wird der Pulverdampf allerdings verraucht sein, und dann schlägt die Stunde derer, die die Nerven behalten haben. Alles wie immer, eigentlich. Denn auch diese Ausprägung der Finanzkrise, manche nennen sie die „fünfte Welle“, dürfte noch nicht deren Ende bedeuten – das Ende der Welt nun aber auch nicht. (Reinhard Schlieker, ZDF.de)

Reinhard Schlieker-ZDF

Die Lage in der Presse spiegelt das Chaos um uns herum – heute weiter mit der Finanzkrise vorneweg.

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Vollkaskomentalität führt in die Krise

Hat der US-Dollar die Wende geschafft?

14.09.2008 vom www.boersen-kurier.com

Seit sechs Jahren befindet sich der USD in einem Abwärtstrend. Seit Mitte Juli aber beobachten wir zum ersten Mal seit dieser Zeit mehrwöchige Erholungsphasen, die zu einer Aufwertung der amerikanischen Währung von ca. 10 % gegenüber den meisten wichtigen Divisen geführt hat. Ist das dass Ende der Dollar-Baisse oder nur ein Zwischenhoch?

Basisinnovation – psychosoziale Gesundheit

Angst kostet 2.000 Milliarden USD/Jahr weltweit. Durch Falschmeldungen und Manipulationen von Informationen wird Angst als Mittel der Politik von Kapitalgesellschaften und der Regierungen zum Verschleiern der globalen Destruktivität eingesetzt. Geldwäsche, Angst, Korruption, Bestechung, Drogenmarkt, Alkohol, Sabotage, Betrug, Diebstahl, Einbruch kosten jährlich Billionen von Steuergeldern weltweit.

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Sozialisierte Finanzkrisen – Subventionskapitalismus

Was hat die Katerstimmung nach Sex-Revolutionen mit der Katerstimmung bei Krisen der Finanzmärkte gemeinsam? Beide folgen auf zerplatzte Illusionen, es wäre möglich, ohne substantiellen Wert mehr Wert und mehr Freiheit zu schaffen. In beiden Fällen ist der Wachstum missverstanden und mit Gier vertauscht worden. Die Erlaubnis, gierig sein zu dürfen, haben die meisten für eine Freiheit gehalten. Jetzt stellt sich heraus – es ist Freiheit auf Pump.

Wie in der Industrierevolution nach 1900 der technologisch-wissenschaftlicher Fortschritt und die effektiveren Transportmittel, so sind es heute die Mittel der Informationstechnologie, die den Menschen von der Realität immer weiter fernhalten. Die Folgen lassen sich leider noch nicht wie ein Computer abschalten. Also sollten wir uns auf uns, unser Gemeinwesen und das Leben selbst besinnen. Den Super-Gau der platzenden Derivaten-Blase könnten wir verhindern, in dem wir Glücksspiel in den Banken und auf der Börse verbieten. Es geht immerhin um eine gigantische Summe. Nach Angaben der BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) betrug der Nominalwert aller weltweit ausstehenden OTC-Derivatekontrakte im 1. Halbjahr 2007, 516,4 Billionen Dollar (95 Billionen im Jahr 2000) -wikipedia), die auf dem Spiel stehen. Den Spielern ist ja eh klar, dass es ein Ersatz für Spielschulden nicht geben kann. D. h. wenn wir auch den Subventionskapitalismus nicht weiter betreiben.

 

Die Unruhe von Helmut Schmidt

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Der verkaufte Bürger

Aus der Welt der Oper kennen wir eine wunderschöne Oper, „Die verkaufte Braut“. Im Libretto keine Verfassung und keine Strafgesetze gegen Missbrauch der Privatsphäre, geschweige denn Recht auf informationellen Schutz von persönlichen Daten. Die Braut wehrt sich selbst – es ist eine mediale Illusion – eben eine Oper.
Wir erleben statt dessen im Rahmen der freiheitlich demokratischen Grundordnung ein Schmierentheater der deutschen Bürokratie, „Der verkaufte Bürger“ wird andauernd gegeben – gerade so, als ob wir keine eindeutige Verfassung hätten. Wir haben eine der besten Verfassungen der Welt, aber wer hält sich dran? Staatliche und kommunale Behörden treiben einen regen Handel mit den ihnen anvertrauten Daten der Bürger. Der Staatsbürger geht seiner gesetzlichen Pflicht nach, meldet sich beim Einwohnermeldeamt an, damit die Behörden und das Finanzamt diesen Bürger verwalten können. Somit hält sich der Bürger an den Staatsvertrag. Die Meldebehörde verkauft neben der Administration die Daten für hunderttausende Euro an die Wirtschaft, die mit Hilfe dieser Adressen dann dem gleichen Bürger ungeschützt mit irgendwelchen Vertriebsaktivitäten auf die Nerven fallen.

Schaar forderte gestern ein allgemeines Widerspruchsrecht der Bürger gegen die Weitergabe dieser Daten. „Derzeit gibt es eine Auskunftssperre nur ausnahmsweise, etwa wenn man bedroht wird. Dies ist völlig unzureichend“, sagte er.

Wachsam

Obwohl die Runde bei Wolfgang Schäuble heute Morgen eine entschiedene Haltung auf den Tag legte, hat sie sich nicht getraut, den Handel mit persönlichen Daten zu verbieten. Die Regierung traut sich nicht, den Bürger vor der gierigen Wirtschaftslobby zu schützen. Herr Seehofer sagt, der Bürger müsse wachsam über die Verwendung seiner Daten wachen, überlässt es aber einem undurchsichtigen Dschungel von Händlern und Zwischenhändlern, gegen die sich nach Herrn Seehofer der Bürger „sportlich“ wehren soll. Gleichgültigkeit gegenüber Verfassungsrechten könnte man als Minister nicht besser darstellen. Gleichzeitig werden wohl die Behörden den Marketingabteilungen der Wirtschaft angegliedert.

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Terror in der Unterwäsche

Sprengstoffunterwäsche:
…..das forensische Labor des Sihala Police College warnt, dass Terroristen bei jüngsten Selbstmordanschlägen Unterwäsche verwendeten die mit Sprengstoff bestückt war, anstatt der herkömmlichen Sprengstoffgürtel, die unter Jacken getragen werden. Die Unterwäsche kann zwischen 5 und 7 Kilogramm Sprengstoff tragen und mit Glassplittern, Metallkugellagern und Kugeln bestückt sein, damit die tödliche Wirkung noch vergrößert wird. Grund für diese Entwicklung unter den Terroristen ist, dass Sicherheitskräfte gewöhnlich bei Leibesvisitationen die Intimbereiche auslassen und nur unter den Jacken und den Oberkörper kontrollieren…..
(Pakistanischen Daily Times)

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Rohstoffe strategisch

Das Thema, das sich dahinter verbirgt bringt uns sehr interessante Entwicklungen an der Rohstoff-Front. In letzten Tagen wird verschiedentlich über die Bildung beziehungsweise Aufstockung von strategischen Rohstoffen in den USA berichtet. Die Regierungsbehörde DNSC (Defense National Stockpile Center) entschied kürzlich nicht mehr als Verkäufer für folgende Rohstoffe aufzutreten:
Platin, Iridium, Zinn, Zink, Tantal und Niob.

Ferner betreibt das US-Militär Lobbyarbeit, um die Titanlagerhaltung erheblich aufzustocken. Zur Sicherung zukünftiger Militärprojekte. Nebenbei ist hierbei noch zu erwähnen, dass das DNSC Pate stand für die meisten strategischen Reserveeinrichtungen. Die Bekannteste ist sicherlich die amerikanische strategische Ölreserve.
In Deutschland spielen mehr Chrom, Molybdän, Niob, Platin, Tantal und Zirkon für die Wirtschfaft eine bedeutende Rolle.

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I Have a Dream

M. L. King 1968

I Have a Dream
„Ich habe einen Traum“ ist der Titel einer berühmten Rede von Martin Luther King, Jr., die er anlässlich der großen Protestkundgebung March on Washington for Jobs and Freedom am 28. August 1963 in Washington D.C., vor dem Lincoln Memorial, hielt, an der mehr als 250.000 Menschen teilnahmen. / Wikipedia)

Was haben wir damals 1968 vorgehabt, fragst du. Was war das für eine Zeit, in der manche aus der Kindheit erwachten, andere erwachsen die Grenzen ihrer Träume ausloten wollten?

Haufen Helme

Du fragst es in einem Augenblick, wo es gerade 1 Woche her ist, dass Putin in Georgien mit Panzern Häuser platt walzen und Menschen erschießen ließ. Er hat einen Traum von der alten mächtigen Sowjetunion und wünscht sich mit gelenkter Demokratie an der Macht und im persönlichen Reichtum leben zu können. Er soll 40 Milliarden an Aktienpaketen im Ölbereich besitzen – es reicht nicht, andere müssen leiden und sterben, bevor sie was vom Reichtum der Bodenschätze abbekommen.

Medwedew Putin

Für diesen Traum von großem Russland nimmt Putin sogar die Destabilisierung von internationalen Beziehungen in Kauf. Und es wird wieder über den Kalten Krieg gesprochen, der eigentlich nach dem Zerfall des Ostblocks und den Reaktionen der anderen Weltmächte nie aufgehört hat, weiter zu wirken.

Zurück in die Zukunft

„…Von der Selbstgewissheit der neunziger Jahre ist wenig geblieben. Sie hat sich in den Jahren des „Kriegs gegen den Terror“ verschlissen, scheint blamiert angesichts der ständigen Reibereien zwischen den USA, Russland und China und ist einem dumpfen Gefühl der Selbsttäuschung gewichen – ablesbar an der wiederholt geäußerten Sorge vor einem neuen Kalten Krieg…“

Busch Zeigefinger

Gestern haben in Denver die Demokraten Barack Obama zum Präsidentschaftskandidaten gewählt. Die Rede von Präsidentschaftskandidaten Obama wird 45 Jahre später auf die Rede von Martin Luther King folgen – Zufall oder Timing? Egal, auch bei Barack Obama spielt „I Have a Dream“ eine große Rolle. Immerhin ist niemanden vor Obama gelungen, die Amerikaner derart politisch zu aktivieren.

Barack Obama

 

 

 

 

 

 

 

Es entspricht den Erfahrungen in der Geschichte, dass Ereignisse in Zyklen und Wellen verlaufen – etwa 40 Jahre dauert ein Zyklus. Wir befinden uns also wieder am Anfang eines neuen Zyklus. Auch aus diesem Grund ist es zeitgerecht, wenn du fragst: „Was habt ihr damals gedacht, was habt ihr damals vorgehabt?“

Einer der wichtigen Ziele war Konfliktfähigkeit in der Gesellschaft als Vorbeugung gegen unfriedliche Verhaltensweisen zu entwickeln. Für eine gute Konfliktfähigkeit hängt es davon ab, wie gut eigene Schwächen erkannt werden und wie gut Menschen es wissen, worauf Ihre Mitmenschen empfindlich reagieren.
Viele Meinungsverschiedenheiten eskalieren, weil sich einer der Beteiligten angegriffen fühlt und sehr emotional reagiert. Aus einer sachlichen Auseinandersetzung wird dann sehr schnell ein erbitterter persönlicher Streit, bei dem es nur noch darum geht, sich bei dem anderen zu revanchieren.

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