Finanzmärkte – McKinsey sieht hohes Risiko der globalen Destabilisierung

(gerade von Investor Alert! reingekommen) Die rasant wachsende Bedeutung von staatlichen Investmentfonds, Petrodollarinvestoren, Hedge- Fonds und Private Equity-Gesellschaften birge ein hohes Risiko für die Weltwirtschaft; dies gehe aus einem Bericht der Unternehmensberatungsgruppe McKinsey hervor. Spekulationsblasen, exzessive Vergabe von Krediten, Marktverzerrungen und die Zusammenbrüche von Banken, seien alles mögliche Konsequenzen der immer größer und einflussreicher werdenden Akteure auf den Finanzmärkten, welche sich in den letzten Jahren etabliert haben.

McKinsey hat an dem neuen „Power Broker-Bericht“ sechs Monate lang gearbeitet; die Unternehmensberatungsfirma untersucht in diesem Bericht, wie das Öl, Asien, die Hedge-Fonds und das Private Equity die globalen Kapitalmärkte formen.

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Der goldene Mittelweg – Nullmeridian erinnert an die Zukunft

Auf einer Konferenz in Washington wurde am 13.10.1884 beschlossen den Nullmeridian auf die Königliche Sternwarte in Greenwich, London zu legen. Von da werden seit dem je 180 Längengrade in westlicher und östlicher Richtung gezählt. Durch dieses neue System wurde eine genaue Ortsbestimmung in Längen- und Breitengraden möglich. Die Tatsache, dass der Nullmeridian durch Greenwich verläuft, verdeutlicht die damalige Bedeutung Großbritanniens als Handels- und Seemacht.

Wozu werden Weltmächte gebraucht? – Die Suez-Krise

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Der lange Abschied von Rohstoff als Energie

Durch den starken Wachstum von China, Indien usw. erleben wir einen erheblichen Hunger nach für die Produktion erforderlichen Rohstoffen. In letzter Zeit haben sich einige Staaten damit demaskiert, in dem sie Ansprüche auf bestimmte an Rohstoffen reiche Regionen angemeldet haben, die durch den Klimawandel langsam vom Eis befreit werden. Das zeigt ganz deutlich, in welche Enge das Weltsystem der Rohstoffe unter den Veränderungen in den sogenannten Schwellenländern wie China, Indien und Russland geraten ist.

Energie wird bislang auch vorwiegend aus Rohstoffen gewonnen. „Ölpreise von mindestens 100 US$ je Barrel werden bald zur Normalität gehören“, dies sagte der CIBC-Chefökonom Jeff Rubin am vergangenen Dienstag. So wird die konventionelle Förderung weiter sinken und der Verbrauch in den Schwellenländern weiter steigen. „Wir leben in einer Welt, in welcher 3-stellige Ölpreise in der vorhersehbaren Zukunft zur Realität gehören werden“, sagte er auf der 2. CIBC „Industrials-Konferenz“. „Ob 100 US$ oder 140 US$ bleibt noch zu diskutieren, aber es ist sicher, dass wir uns dem Ende des Hydrocarbon-Zeitalters nähern.“ Rubin fügte hinzu, dass höhere Ölpreise technologische Innovationen, aber auch die Kernenergie und Biokraftstoffe vorantreiben werden. „Ich bin mir nicht sicher, ob Öl auch in 50 oder 60 Jahren die gleiche Bedeutung wie heute haben wird“, sagte er.

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Teile und (herrsche) verdiene! – Contergan-Skandal-Demenz

(ZDF.de): „…In Zukunft können sich Patienten in Deutschland nicht mehr darauf verlassen, dass das Bundesinstitut ihnen riskante Arzneien vom Leib hält. Denn Gesundheitsministerin Ulla Schmidt will das Bundesinstitut für Arzneimittel in die Deutsche Arzneimittelagentur (DAMA) umwandeln – und die soll nach wirtschaftlichen Grundsätzen geführt werden. Die Ministerin spricht von einer „effizient arbeitenden Agentur“. Die Prüfungen für Medikamente, für die das BfArM bislang im Schnitt rund 17 Monate benötigte, soll die DAMA in nur sieben Monaten erledigen. „Effizient“ ist das dann vor allem für die Pharmaindustrie, denn die kann ihre Medikamente schneller und leichter auf den deutschen Markt bringen – Risiken und Nebenwirkungen trägt der Patient…“

So wie bei dem vorigen Artikel über wahnwitzige Vorstellungen der Teilprivatisierung der DB spielen sich in anderen Bereichen der bundesrepublikanischen Politik weiter Systemstörungen ab, die vernetztes Denken vermissen lassen und von Kurzsichtigkeit geprägt sind. Die Leidtragenden sind im Bereich des Gesundheitswesens die Patienten – die Bürger, die potentiellen Patienten.

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Schützen deutsche Banken ihre Sparer?

Folgen der Immobilienkrise – Was das für Kunden bedeutet

Nun ist die Botschaft der Sorge auch bei den öffentlich rechtlichen Medien angekommen. Nachdem gestern Abend Herr Ackermann bei Frau Maischberger eine Glanzleistung im Beschwichtigen abgeliefert hatte, ist es nun auf ZDF.heute klar zu lesen, welche Fragen bei einem Bankgespräch gestellt werden sollten und welche bislang unbefriedigend beantwortet wurden. Das schlimmste dabei ist der Vertrauensverlust – wenn Sparer zuschauen müssen, welche katastrophalen Folgen die gierigen Spekulationen mancher Bankvorstände nach sich ziehen, Folgen, die der Sparer nicht bestellt und auch nicht im Vertrag unterschrieben hatte. Ich bin davon überzeugt, dass Korruption dabei nicht weit entfernt daneben steht und uns beim späteren Aufarbeiten der Krise beschäftigen wird.

Es ist dringend erforderlich, dass die Regierung aufhört, sich mit Kleinigkeiten zu verspielen und dabei (wie unten berichtet) das Grundgesetz mit aufs Spiel setzt, sondern sich mit Engagement und Ernst um die massive innere Unsicherheit kümmert, die daraus entstanden ist, dass sich immer mehr herausnehmen, die anderen über den Tisch zu ziehen.

Die laufende Entwicklung auf eine Wolfs-Gesellschaft muss gestoppt werden und wir müssen wieder zu einem verträglichen und solidarischen Gemeinwesen werden. Die destruktiven Spuren, die jede Bevorteilung, Korruption oder Ausbeutung hinterlassen, ersticken jegliche Motivation, Zukunftsorientierung und Innovationen.

Wie sehr müssen Sparer um ihr Geld fürchten?

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Eltern aller Bomben

Der Präsident der Russen zeigt mit nackten Oberkörper und mit Sonnenbrille stärke gegen Sonnenstrahlen im Ozonloch. Und jetzt hat er auch noch eine Bombe aus dem Strandkorb zum Nachtisch hervorgezaubert. Endlich ist sie da – niemand hat auf sie gewartet. Sein Militär gibt sich die Ehre und allen den Test von Vakuum Superbombe bekannt. Super, der angeblich stärksten der Welt.  

Die neuartige Vakuum-Bombe sei von ihrer Sprengkraft her mit einer Atombombevergleichbar,

 

sagte der Vize-Stabschef der russischen Streitkräfte, Alexander Rukschin, nach Angaben der Nachrichtenagentur Itar-Tass am Dienstagabend im russischen Fernsehen. Jedoch würde die Bombe, die von Flugzeugen abgeworfen werde, die Umwelt nicht wie eine Nuklearwaffe belasten. Bislang hatte die US-Armee die stärkste konventionelle Bombe in ihrem Arsenal. Die 2003 im US-Bundesstaat Florida getestete MOAB (Massive Ordnance Air Blast) war als „Mutter aller Bomben“ bezeichnet worden. Wie Itar-Tass berichtete, hat die neue russische Waffe noch keine offizielle Bezeichnung. In Anlehnung an ihre US-Kollegen würden die russischen Entwickler aber schon vom „Vater aller Bomben“ sprechen. Die russischen Offiziere haben sich also angestrengt – angeblich muss jede Bombe die was auf sich hält, einen Namen haben – vielleicht werden die Armeeoberen noch ihre russische poetische Ader wieder entdecken und die frisch geborene Bombe „Väterchen aller Bomben“ nennen. Zuzutrauen wären es den Militärs auf beiden Seiten – sich hinter einem Familiensinn zu verstecken versuchen, damit sie ungestört aus dem Bunker ihre elektronisch geführten Games spielen können. Kauf denen doch endlich eine Modelleisenbahn.

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Offensichtliche Lügen stellen sich manchmal schon einige Tage später heraus

Tag für Tag werden wir mit Informationen bombardiert. Ein Überangebot von Informationen, vielen Informationsbruchstücken, die zusammengenommen noch lange kein Wissen ergeben. Dabei ist das Großteil der „Infos“ verfälscht oder verdreht. Offensichtliche Lügen stellen sich manchmal schon einige Tage später heraus, wenn danach gesucht wird. Unwichtige Angelegenheiten (die in unseren Wirklichkeit kaum von Bedeutung sind) werden … Weiterlesen