Gesellschaft für alle

Am 1. April erschien ein neues Buch zum Bedingungslosen Grundeinkommen von Michael Opielka. Es heißt: „Gesellschaft für alle – Was ein Grundeinkommen bewirkt“ Ein Grundeinkommen für alle – über alle Partei- und Mediengrenzen hinweg wird diese Idee intensiv diskutiert. Michael Opielka zeigt auf wie das Grundeinkommen als sozialpolitisches Instrument eingesetzt und finanziert werden kann. Das … Weiterlesen

Karawane der Geldvernichter

Die Karawane der Geldvernichter bleibt in Bewegung, geht von Bank zu Bank.
Finanzkrise kostet BayernLB 4,3 Milliarden
Auch die BayernLB versinkt in der Finanzkrise: Satte 4,3 Milliarden Euro muss die Landesbank abschreiben und damit mehr als befürchtet. Bis jetzt war „nur“ von 1,9 Milliarden Euro die Rede.

Nun ist Zeit, dass auch Erwin Huber seine Konsequenzen zieht und die Verantwortung übernimmt. Er übernimmt sich schon länger – nun ist er mit den Aufgaben gänzlich überfordert – das Parkinson-Prinzip hat ihn ereilt. Hoffentlich nimmt er sich selbst und die Bürger ernst und verabschiedet sich zeitgleich, zu einer Zeit, zu der es in Geschichte der deutschen Politik als anständig eingehen könnte. Eben jetzt. Später ist zu spät – unanständig. Der Abschreibungsbetrag ist mehr als doppelt so hoch, wie von Herrn Huber über die Medien ständig beschwichtigend verbreitet wurde.

Regierung hielt BayernLB-Krise offenbar geheim
Risiken angeblich schon im August 2007 bekannt

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Vergewaltigung des menschlichen Erbguts

Nicht mehr und nicht weniger ist den britischen Stammzellenforschern gelungen. Mit einer Sondergenehmigung der britischen Regierung ausgestattet haben sie menschliche und tierische Erbmasse zusammengemischt. Die Zellen lebten paar Tage und wurden dann vernichtet. Ein teuflisches Spiel mit dem menschlichen Leben. Solche wissenschaftlichen Versuche bringen den Menschen keinen gesundheitlichen Vorteil – sie machen den Menschen zu einem willkürlich verfügbaren Container von humangenetischen Informationen, aus dem sich skrupellose, von der Machbarkeit der Laborversuche verblendete Forscher mit Sondergenehmigungen nach Belieben bedienen dürfen.

„…Sie bestanden zu 99,9 Prozent aus menschlichem und 0,1 Prozent aus tierischem Erbgut. Die Forscher am Institut für Humangenetik der Universität Newcastle wollen durch solche Mensch-Tier-Embryos embryonale Stammzellen gewinnen. Durch die Verwendung tierischer Eizellen wollen sie dabei den Mangel an menschlichen weiblichen Eizellen ausgleichen…“

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Illusionen der ausgestellten Leistungsträger

Na toll. Die Tinte ist unter der Tarifvereinbarung im Öffentlichen Dienst noch gar nicht trocken. Und schon melden sich sogenannte kompetente Stimmen mit der bereits bekannten Lust an Demontage des Gemeinwesens zu Wort. Echt toll. Krankenhäuser, die eh schon auf dem Trockenen sitzen, noch weiter austrocknen zu wollen.

DIHK: Tarifabschluss kommt Steuerzahler teuer zu stehen
„…Der Tarifabschluss im öffentlichen Dienst kostet die Kommunen nach eigenen Angaben acht Milliarden Euro – Grund für scharfe Kritik etwa vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK): Der Steuerzahler müsse einen hohen Preis zahlen…“

Noch weniger Krankenschwestern! Personalabbau im Krankenhaus!? Haben denn diese Herren nichts anderes im Kopf, als Personalkosten für Mitarbeiter, ohne die ein Krankenhaus nicht zu betreiben ist, ohne die keiner seinen Hintern sauber gepflegt bekommt? Wie wäre es mit Lebensqualität? Wie wäre es damit, Korruption abbauen zu wollen? Wie wäre es mit weniger Gier nach Subventionen des Staates, die doch letztendlich irgendwo im Ausland verbraten werden? Wie wäre es ohne Sozialisierung der durch Zockerei entstandenen Verluste der Banken? Wann werden die Vorstände der Banken entlassen, deren wundersame Managementfehler jeden Steuerzahler 100 EURO kosten?

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Kinder werden immer erwachsen – 1968 und 2008

Was ist an 1968 interessant und vor allem, was sagt uns die Bewegung von 1968 heute? Zu erst haben wir erlebt, dass aus den Reihen der ´68er erfolgreiche Persönlichkeiten hervorgegangen sind, in allen wichtigen Bereichen des politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens. Im Moment wird stellvertretend für diese Entwicklung die Biographie des ehemaligen Außenministers Joschka Fischer in den Medien rauf und runter studiert. Ein Hauch Faszination spielt immer mit. Vor allem die Motivation und Engagement für Erfassung und Lösung von Problemen zeichnet Joschka Fischer und die Nachkriegsgeneration aus.

Diese Engagement, Probleme zu sehen und sich nicht davon abbringen zu lassen, dass Probleme auch gelöst werden müssen, das ist die Hauptbotschaft der Bewegung von 1968.

Damals sind die Nachkriegskinder erwachsen und mit einer Gesellschaft konfrontiert worden, die auf der einen Seite demokratische Regeln übte, auf der anderen Seite durch fortgesetztes Obrigkeitsdenken alte Zöpfe in die Nachkriegszeit hinüber zu retten versuchte. Die erwachsen gewordenen Kinder der Trümmerfrauen haben aus den Gesprächen am Mittagstisch mitbekommen – wir haben Frieden und wir haben aufgebaut. Erschöpfte Eltern, die 20 Jahre aufgebaut und versucht haben, möglichst viel im Wirtschaftwunder zu verdrängen, sich nach der Nazi-Zeit im Regelwerk der Demokratie zu Recht zu finden.

Für die erste Nachkriegsgeneration wurde seit 1965 die Frage immer brennender: „Was fangen wir mit dem Frieden an?“

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Fauler Kompromiss war abzusehen

Nach Tarifkompromiss drohen höhere Gebühren
Fast neun Prozent mehr Lohn bei einer halben Stunde Mehrarbeit – das ist das Ergebnis des Tarifkompromisses im öffentlichen Dienst. Gewerkschaften sind zufrieden, die Kommunen nicht. Wer soll’s zahlen? Vermutlich die Bürger durch höhere Gebühren.

Das war ja abzusehen. Der faule Kompromiss liegt darin, wenn sich die Tarifpartner auch gleich darin einig sind, von wem sie sich das Geld holen. Natürlich vom Bürger – über höhere Gebühren.

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Billige Pflege des Gemeinwesens

Es scheint wirklich so zu sein. Unser Gemeinwesen braucht zum reibungslosem Funktionieren Millionen engagierte Mitarbeiter. Den öffentlichen Dienst. Wie wir uns aber die Entlohnung der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst vorstellen, widerspricht einem reibungslosen Miteinander. Es gibt Risse in der Gesellschaft, die sich alleine schon an den Tarifentwicklungen der verschiedenen Branchen ablesen lassen. Ver.di-Chef Bsirske spricht … Weiterlesen

Lohnjäger

Mindestlohn überall ein Thema. Lohn ist vor allem Thema bei allen, die am Ende des Monats die Bewertung ihrer Arbeit auf dem Lohnzettel ausgewiesen bekommen. Die Arbeitgeber jammern – eine chronische Krankheit. Die Arbeitnehmer sparen – besser als der Staat und Arbeitgeber zusammen. Milliarden werden verschleudert für verzockte Banken. Und immer noch wird dahin geschielt, wo etwas, vor allem Arbeit, billiger zu bekommen ist.

Wenn wir uns das billigste aussuchen, Bulgarien mit 0,53 EURO, dann müssen wir uns auch zu gleich vergegenwärtigen, dass bei uns in Deutschland eine Brezel 0,50 EURO kostet (auch noch doppelt so viel, wie vor der EURO Einführung). Das hier im Lohn- und Preissystem schon lange etwas gewaltig stinkt, ist jedem klar.

Die Politik beschwichtigt wie immer – die Propaganda der mit der Politik gleichgeschalteten Medien läuft gerade mal wieder auf Hochtouren.

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So werden Sie im 21. Jahrhundert sicher scheitern

„Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind,“ bringt Albert Einstein das Kernproblem unserer Zeit auf den Punkt. Erfolg erfordert mehr denn je immer auch ein Umdenken, Erfolg im Umgang mit Komplexität allemal. Wie man Komplexität meistert, ist nicht auf die Schnelle gesagt. Wie man es auf keinen Fall tun … Weiterlesen