Vertrauensbildende Maßnahmen

G7: Mit 100-Tage-Programm gegen Finanzkrise

Die Finanzkrise erschüttert Banken, Konzerne und ganze Volkswirtschaften. Mit einem 100-Tage-Programm wollen die Finanzminister und Notenbankchefs der sieben führenden Industrienationen (G7) nun die Krise schnell eindämmen.

Das, was in Heiligendamm nicht gelungen ist, scheint unter der Lawine der weltweiten Bankenkrise möglich zu sein. Obwohl alle Regierungschefs um die Gefahr gewusst haben, obwohl alle die von den HedgeFonds aufgehende Sprengkraft für die Finanzmärkte im Blick hatten, war es damals nicht möglich, einen Beschluss zu Sicherung der internationalen Finanzstabilität zu fassen. Natürlich war in erster Linie unser alt bekannter Freund der Korruption, Herr Busch aus Amerika auf jeden Fall dagegen. Und Herr Sarkozy aus Frankreich, damals noch bemüht, eigene Rolle herauszuarbeiten, lehnte sich an Busch an. Es musste halbe Billion Euro kosten, erst dann finden es diese Herren notwendig, sich unter dem Druck von IWF zusammen zu setzen und einen Beschluss zu fassen. Was haben wir bloß bei den Wahlen verschlafen?

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Hunger, Gier und Spekulanten

Womit wir gerade leben, ist eine Summe von falschen Entscheidungen. Und diese Entscheidungen entwickeln Wechselwirkungen, deren Eigendynamik an Fahrt gewinnt.

„…Großhandel mit Getreide und Saaten, die sich im März um 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr verteuerten…“

Kein Ende der Inflation in Sicht
Volkswirte besorgt – Einzelhändler noch optimistisch

Ein Sprung von 52% innerhalb eines Jahres bei Grundnahrungsmitteln ist meiner Meinung nach ein Alarmstufe Rot für alle Volkswirtschaftler, Regierungen und Bürger von allen Länder dieser Welt.

Benzin und Butter treiben Inflation auf 3,1 Prozent
Höchste Teuerungsrate seit 1994 erwartet

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Wo der Aufschwung hinfällt

…da bleibt von ihm nicht viel übrig. Könnte es getrost weiter lauten…, aber so einfach ist es nicht. Sicher ist die Diskussion der letzten Monate, ob und wie viel vom Aufschwung bei Bürgern ankomme, richtig und wichtig. Auch die Frage, bei welchen gesellschaftlichen Gruppen, ob bei den Leistungsträgern, oder auch bei denen, die schon ihre wohl verdiente Rente genießen dürfen. Die spekulative Diskussion, ob Rentner nicht zu viel bekommen, zeigt eine Perversion unserer Zeit:

Diejenigen, die man nicht mehr braucht, weil sie mit der Arbeit fertig sind, die will man klein halten – unter dem Betrag, den sie sich lebenslang erwirtschaftet haben. Denn es könnte sein, dass für die Jungen, die noch arbeiten, nicht mehr viel übrig bleibe. Angst und Zwietracht wird zwischen die Generationen gesät. Völlig unnötig.

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Wieder mit der Rente – Startlöcher der Zukunft

Also so langsam wird es einem wirklich zu bunt. Wieso macht man quer durch alle Parteien so ein Theater um die Kosten wegen der Rente und auf der anderen Seite finden die gleichen Leute nichts dabei, dass wir aus Steuergeldern allerlei Unsinn und Korruption bezahlen sollen. Rente scheint ja nicht mehr selbstverständlich zu sein, sondern die Welt auf den Kopf zu stellen. Bei den Leuten, die lebenslang ihre Kraft eingesetzt haben, im Neudeutsch „Leistung abgegeben haben“, da machen sich die Politiker in die Hose wegen 12 Milliarden Euro. Bei der IKB Düsseldorf hat man aber schnell fast 10 Milliarden – für eine Bank – nachgeschossen. Auch aus unserem Steuergeld.

Mit der Rente sehen es die Bürger eh anders als die Politiker:

65 % sind für die neue Rentenformel – Erhöhung

31 % dagegen

4 % sind unentschieden

Was wir brauchen, ist sicher nicht, die Rente madig zu machen, sondern gegen Ausplünderung absichern.

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BND kennt Libyen nicht

Es zeigt sich, wie wichtig Erdkundeunterricht ist und wie fraglich die Tätigkeit von Geheimdiensten. Natürlich haben sie beim BND von den 30 ausgeliehenen Ausbildern für Libyen. Wer sonnst soll es so eingefädelt haben, dass es erst jetzt bekannt wird. Dafür sind Geheimdienste ausgebildet und strukturiert. Es ist erstaunlich, wenn die Bevölkerung immer noch für dumm verkauft wird. Auch die der Dichter und Denker. Interessant wird sein, welche Rolle Altbundeskanzler Schröder dabei gespielt hat – russisches Gas und Libyen passt doch immer zusammen… 😡

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5000 tote Jungs – Amerikas Leibeigene für Öl verheizt

Völlig unnötig haben bereits 5000 junge Menschen im Irak ihr Leben gelassen. Junge Menschen, die für die Selbstherrlichkeit der Busch-Regierung vor das Mündungsfeuer geschickt werden, damit die Gier von Ölgesellschaften befriedigt werden kann. Belogen wurden sie beim Packen, belogen wie immer im Krieg auch die Eltern. Wahrscheinlich kann man in Kriege nur ziehen, wenn man belogen wird und sich die Lüge zu eigen macht. Irgendjemand verdient daran – die Toten nicht. Wir weinen.

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Bundesregierung will Maulwürfe behalten

Regierung will Lobbyisten behalten
Der Ruf nach einem Vorgehen gegen Lobbyisten in Ministerien prallt an der Bundesregierung ab. Der Bundesrechnungshof habe keinen Missbrauch festgestellt, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steg. Mehr Transparenz soll es dennoch geben.

Die Missachtung von demokratischen Regeln ist wohl nach dieser Reaktion kaum noch zu überbieten. Solche Verhaltensweisen kennen wir aus der DDR und anderen sogenannten sozialistischen Volksrepubliken. Machtmissbrauch und Korruption.

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Lobbyisten – Maulwürfe in Ministerien

Wir machen uns offensichtlich gar keine Vorstellungen darüber, wie weit die Korruption in Deutschland bereits fortgeschritten ist. Monate lang sind wir bereits damit beschäftigt zu verstehen, wie es denn möglich ist, dass bisher für höchst korrekt gehaltene Bankwesen dermaßen an Vertrauen durch eigene Fahrlässigkeit verlieren kann.

Dann die Korruptionen in den höchsten Etagen von namhaften deutschen Konzernen. Fleischskandal…die Liste will nicht so einfach enden.

Und nun müssen wir feststellen, dass nicht einmal die Bundesregierung und Bundesministerien in der Lage sind, einfachste demokratische und Verwaltungsregeln einzuhalten. Lassen tatsächlich Lobbyisten, Interessentenvertreter in Ministerien an wichtigen Vorlagen, Gesetzentwürfen schreiben und sogar in Brüssel bei EU Verhandlungen und Entscheidungen vertreten. Unglaubliche Schlamperei und Dünkel aus Wirtschaftsinteressen und gewählten Volksvertretern.

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Silber könnte wie Vertrauen knapp werden

…gefährlich, denn modernes „fiat money“ ist durch nichts anderes gedeckt als durch Vertrauen…, diesen Satz finden Sie in der nachfolgend im Ganzen wiedergegebenen Newsletter von „Privatfinanz-Letter“. Ich habe mir die Mühe dieser Reproduktion nicht etwa deshalb gemacht, weil mir nichts mehr einfallen würde, sondern weil die Leute von „Privatfinanz-Letter“ eine gute Art haben, die doch sehr undurchsichtigen Mechanismen der Finanzwelt verständlich darzustellen. So kann ich es eben nicht.

Ich fand es deshalb wichtig, weil der Satz: „…gefährlich, denn modernes „fiat money“ ist durch nichts anderes gedeckt als durch Vertrauen…“ genau die Situation beschreibt, in der wir uns während der Finanzkrise der Banken und der Finanzsysteme befinden. Unsere Wirtschaft ist noch stark und produktiv, präsentabel und ihre Produkte verkaufen sich weltweit sehr gut. Aber das Vertrauen hat große Löcher in das Tischtuch des Vertrauens eingerissen. Schon die Banken alleine unter sich leihen sich kein Geld, es könnte sein, dass die eine schlechter da stehe, als man angenommen habe – also bleiben alle lieber in Deckung. Wenn dann allerdings doch das Abschreibungsloch in der Bilanz nicht mehr zu verstecken ist und sichtbar wird, dann gibt es keine Ressourcen mehr, dieses Loch aus der Finanzwelt selbst wieder zu stopfen. Also muss der Steuerzahler ran, denn wo anders ist kein Geld mehr zu bekommen. So schwindet auch das Vertrauen der Bürger, die ihre Steuern für die Aufrechterhaltung eines funktionierenden Gemeinwesens zahlen und nicht für Risikospiele der Banken.

Sicher wird es Menschen genug geben, die auch die Gunst der Stunde nutzen und sich mit Edelmetallen eindecken können. Das ist gut so, denn damit wird ein Teil des Volkseinkommens im sicheren Hafen überwintern können und geht nicht in dem Bermuda Dreieck von „fiat money“ unter.

Neben der Privatinitiative ist aber die staatliche Initiative viel wichtiger. Wir brauchen liberale Demokratie.

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