Hedge-Fonds Spiele funktionieren nicht mehr

(von Redaktion von Orsus Consult GmbH / www.rohstoffraketen.de www.trendraketen.de www.pennystockraketen.de ):

Forsys Metals und andere Cash-Übernahmen bis zu 30% unter Übernahmepreis

Die Finanzkrise nimmt auch unter den bereits bekannt gegebenen Übernahmen groteske Züge an. War es in der Vergangenheit üblich, dass die Aktienkurse bei angekündigten Bar-Übernahmeangeboten nur unwesentlich unter diesem Übernahmepreis notierten, so kann man derzeit Abschläge von bis zu 30 % vom Übernahmepreis verzeichnen. Hier ein paar Beispiele aus Kanada (aber auch in den USA gibt es einige Übernahmen weit unter dem gebotenen Preis):

– Beispiel 1: Forsys Metals (Kanada-Kürzel: FSY)notiert bei 5,60 CAD während eines 7,00 CAD Bar-Übernahmeangebotes der Goerge Forrest International-Gruppe, die voraussichtlich Ende Februar abgeschlossen ist = 25 % unter dem gebotenen Preis.

– Beispiel 2: Tanganyika Oil (Kanada-Kürzel: TYK) notiert bei 26,50 CAD während einer 31,50 CAD Cash-Übernahmeofferte durch eine Tochter der chinesischen Sinopec, die bis 05.12.2008 läuft = 18,86 % unter dem gebotenen Preis.

– Beispiel 3: Arawak Energy (Kanada-Kürzel AAK) notiert bei 0,75 CAD während einer 0,90 CAD Übernahmeofferte = 20 % unter Bar-Angebot.

– Beispiel 4: Loring Ward (Kanada-Kürzel LW) notiert bei 10,96 CAD während einer 11,25 USD Cash-Übernahmeofferte, was zum aktuellen USD/CAD-Kurs von 1,2573 einem CAD-Aktienkurs von 14,14 CAD entspricht = 29 % unter dem Bar-Angebot.
 

Diese großen Abschläge bei Bar-Übernahmeangeboten wären noch vor wenigen Monaten undenkbar gewesen!. Dies zeigt, dass die üblichen Hedge-Fonds und Arbitrage-Spiele nicht mehr funktionieren, weil

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Iran hat seine Reserven in Gold umgewandelt

Wie dieses Wochenende bekannt gegeben wurde, leidet der Iran unter dem derzeit schwachen Ölpreis und auch deshalb hat er seine Geldreserven in Gold umgeschichtet. Diese Meldung ist deshalb interessant, weil es auch andere Länder dazu veranlassen könnte, ihre Währungsreserven teilweise in Gold umzuschichten, bzw. die Verkäufe dazu einzustellen. Gold und Goldminenaktien sind wohl derzeit ganz oben auf der Kaufliste.
In Washington fand der erste „Weltwirtschaftsgipfel“ statt. Wie erwartet, gibt es derzeit noch nicht viele konkrete Ansätze, jedoch wurden schon einmal 47 Vorschläge formuliert, die jetzt erstmals ausgearbeitet werden müssen. Erst dann wird man weitersehen können, wie effizient diese Maßnahmen wirklich sein werden. Das größte Problem stellt die „Wertpapieraufsicht“ dar.
Diese ist unbedingt notwendig um den Wildwuchs an Derivativen Produkten kontrollieren zu können.

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Opel für alle

„Die Wahrheit ist ein derart schwieriges Problem, dass die meisten in ihr keines sehen.“
(Friedrich Dürrenmatt (1921-90), schweizer. Dramatiker, 1986 Georg-Büchner-Preis)

Verheugen: Keine EU-Direkthilfen für Autobauer

SPD-Kritik: Konjunkturprogramm für Deutschland zu teuer   Deutsche Opel-Hilfe würde überprüft Verheugen betonte, dass die möglichen Hilfen für Opel eine rein nationale Angelegenheit seien. Sie müssten danach von der EU-Kommission geprüft und gebilligt werden. Opel hat wegen der Krise bei der Konzernmutter General Motors eine Milliardenbürgschaft beim Staat beantragt, über die bis Weihnachten entschieden werden soll. Beteiligt an den Verhandlungen sind die Bundesregierung sowie die vier Länder, in denen es Opelwerke gibt.

Opel Olympia 156.870 Stück

Seit 1929 hat General Motors Gelegenheit gehabt, vom Adam Opel GmbH zu lernen, wie man Autos für kleinere Taschen und realistische Vorstellungen baut. Autos für die Zeit von erforderlichen CO2-Reduzierung und Kraftstoff sparende, Autos als Option auf die Zukunft hat die Opel auch drauf. Nur General Motors nicht. Auch nicht auf den Produktionsbändern. Statt dessen wird von Konkurs geredet und von USA-Regierung Milliarden-Unterstützung wie selbstverständlich erwartet. Das Versagen des Management der General Motors hat gigantische Ausmaße – 1 Million Arbeitsplätze stehen alleine in den USA auf dem Spiel. Wieder mal erpresst die Unfähigkeit des Managements die Regierung.
 

Opel Kadett E 3.779.289 Stück

Die nationale Frage ist, was machen wir in Deutschland mit der Gefährdung von Opel? Sollen wir es zulassen, dass Opel mit dem amerikanischen Größenwahn-Traum mit untergeht? Ich meine nicht. Die Bundesregierung soll so sicher und so günstig wie möglich, die Adam Opel aus dem Konzern General Motors auslösen und als Übergang zum staatlichen Unternehmen machen. Im zweiten Schritt sollte die Bundesregierung mit den Autoherstellern Deutschlands aus der Adam Opel GmbH ein gemeinsames Deutsches Zentrum für Innovation und Entwicklung im Transportwesen. An diesem Zentrum (DZIET) könnte die Bundesregierung mit 20% beteiligt bleiben und so die politischen Vorgaben für nachhaltige Sicherung einer lebendigen Umwelt in die Entwicklungsprozesse einbringen.

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Asiens Staatsfonds – Geld oder K.O.

Merkel pocht auf Kürzung für miese Manager

Die Bundesregierung will beim Weltfinanzgipfel in Washington durchsetzen, dass Bankmanager künftig für schlechte Leistungen finanzielle Abschläge in Kauf nehmen müssen. Das sagten Kanzlerin Merkel und Finanzminister Steinbrück kurz vor der Abreise.  

Gesamte Eurozone in Rezession

Die gesamte Eurozone steckt in der Rezession: Die Wirtschaftsleistung in den 15 Staaten der Währungsunion ging im dritten Quartal 2008 zum zweiten Mal in Folge um 0,2 Prozent zurück, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat nach Schätzungen mitteilte.  

Auto-Branche schlittert in die Kurzarbeit

Vorstandschef Dieter Zetsche schließt Arbeitszeitverkürzungen auch bei Daimler nicht mehr aus. Das Angstwort „Kurzarbeit“ greift um sich, vor allem bei den Autoherstellern und ihren Zulieferern. Grund: Der Autoabsatz in Europa fiel im Oktober um 14,5 Prozent unter den Vorjahreswert.

GM – Der Riese wankt

von Dorothea von Trotha, Washington Kaum ist die Wahl vorbei, droht den USA die nächste Firmenpleite: Der Auto-Gigant General Motors steht vor dem Aus. Wenn sich bis Jahresende keine Lösung finde, so Analysten, sei GM im Januar bankrott. Zwei Millionen Jobs stehen auf dem Spiel.  

Mehrere Metallfirmen wollen Lohn-Plus offenbar nicht zahlen

Unternehmen wollen Erhöhung laut Berichten verrechnen oder verschieben
 

Die Finanzkrise ist noch nicht vorbei, sie könnte sich noch ausweiten. Die nächsten Hiobsbotschaften aus den USA kündigen das Kreditkartendesaster und der Autokreditkollaps an. Allein in diesen beiden Sektoren lauern noch mal 100 bis 200 Milliarden Dollar an Abschreibungen. Wie viele Deutsche Banken wird es diesmal den Kopf kosten? Der Markt unterliegt derzeit solch extremen Veränderungen, da kann man nicht so weitermachen wie immer. Die Welt wird sich radikal ändern. Die extremen Marktbewegungen sind kein Zufall. Darin sind eindeutige Warnungen vor substanziellen Veränderungen in der Finanzwelt und in der Gesellschaft zu sehen. Waren wir die letzten Jahrzehnte noch heiter, dynamisch und expansiv, dann drehen wir bald das Rad zurück auf Kontraktion und Knappheit. Die Asienkrise war wie ein laues Lüftchen gegen den Orkan, der aus den USA die ganze Welt erschüttert. Während amerikanische Bankhäuser damals 8 Milliarden an dem K.O. von Thailand und anderen aufstrebenden Asiatischen Staaten verdienten, werden Asiens Staatsfonds an den Folgen der US-Krise noch in Jahrzehnten gewinnen.

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Gehirn auf Kreativ

„Der menschliche Geist kehrt, wenn er von einer neuen Idee gefordert wurde, nie zu seiner Ausgangsposition zurück.“
(Oliver Wendell Holmes sen. (1809-94), amerik. Arzt u. Schriftsteller)

 

Das Gehirn

Es gelingt nicht immer, kreativ zu sein und neue Ideen zu finden. Gerade dann, wenn man die ganze Zeit darüber nachdenkt. Sich in ein Problem zu verbeißen, nützt wenig. Häufig ist sogar das Gegenteil der Fall: Je intensiver Sie nach der richtigen Idee suchen, desto weniger wird Ihnen einfallen. Sorgen Sie deshalb für Abstand.

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Skandal der Derivate

Die Finanzmärkte spielen verrückt und die Optionsschein- und Derivate-Trader jubeln! Denn ihnen bescheren die hohen Schwankungen spektakuläre Gewinne. Und zwar ganz gleich, ob es sich um die Turbulenzen an den Aktien-, Rohstoff- oder Devisenmärkten handelt. Und ganz gleich, ob die Preise nach unten rauschen oder nach oben springen: Jede einzelne dieser Bewegungen lässt sich mit Derivaten um ein Vielfaches nach oben hebeln. Traditionelle Anleger lecken sich in diesen Tagen die Wunden, denn sie verdienen nur an steigenden Aktienkursen. Ganz anders ausgefuchste Derivate-Trader: Hier wurden in den vergangenen Monaten auf der Short-Seite Millionen verdient! Es gibt unzählige Beispiele von dreistelligen Gewinnen innerhalb einer einzigen Börsensitzung. Und alles deutet darauf hin,

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