Krieg und Mädchenhandel

maedchenhaendeaugen UNICEF

Kinder sind unverkäuflich!

 

 

 

 

Und wer sind die Kunden bei der Kinderprostitution??
„…Die „Kundschaft“ besteht nicht nur aus den sogenannten Sextouristen, die einmal im Jahr nach Thailand fahren, sondern leider auch zunehmend aus „ganz normalen“ Männern, die in den „Puff um die Ecke“ gehen. Und dabei sind es auch nicht nur die Pädophilen (Erwachsene, die Kinder sexuell begehren), die sich die zwölfjährige Natascha mit auf´s Zimmer nehmen; nein. Seit es die Angst vor Aids gibt, bevorzugen viele Männer jüngere Prostituierte, weil sie glauben, dass sie sich bei ihnen nicht so schnell anstecken können. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: Kinder sind für Geschlechtskrankheiten viel anfälliger als Erwachsene. Deshalb ist für die Freier von minderjährigen Prostituierten das Risiko, sich beim Sexualverkehr mit HIV oder einer Geschlechtskrankheit zu infizieren, besonders hoch…“ (lizzynet.de)

  Steinzeit bei Dmitri Medwedew, Putin und Busch.

 Irgendwo ist wieder Krieg. Weit weg. Wie Stroh, auf dem wir nicht schlafen. Es ist immer   noch nicht verständlich, weshalb sich Menschen umbringen und wofür. Nach einem Krieg gibt es Schutt und Asche – sonst nur Leichen und Verstümmelte – viele Verluste und keinen Gewinner. Eine Illusion von Sieg beruhigt beide Seiten der Mörder. Heute haben sie in Georgien 15 Städte bombardiert. Es hat sich eingebürgert, zivile Ziele sozusagen nebenbei zu treffen, um den Gegner hilflos zu machen und zu demoralisieren. Ist in Georgien auch schnell gelungen – die Waffenruhe wurde von den Georgien einseitig ausgerufen.  Keine Reaktion, weiterhin Beschuldigungen von der russischen Regierung, die Beweise bleiben sie wie immer schuldig. Die Propagandamaschine läuft auf Hochtouren. Auch die Russen haben gelernt, Medienkrieg mit Bildern und Verdrehungen der Realität zu führen. Sie mussten nicht soviel lernen, Propaganda haben sie schon immer verstanden und damit den ganzen ehemaligen Ostblock terrorisiert. Nun brauchen sie nur das gleiche zu tun, wie die USA im Irak und schon ist alles in Ordnung. Es ist unmenschlich und frech, wenn Männer an den Schalthebeln der Macht meinen, sie können sich alles erlauben.

„…Viele werden sich rächen wollen für den Tod ihrer Mütter, Väter und Kinder…“ (Ruslan Bekurow, 10.0.08))

Stroh auf dem wir nicht schlafen kann sich leicht entzünden. So weit entfernte Kriege sind keine Beruhigung, sie kommen immer näher. Vor allem dann, wenn die amerikanische Regierung ihrerseits keine Gelegenheit auslässt, die russischen Machthaber zu provozieren. Mit Raketenschild in Polen und Tschechei. Mit Unterstützung von Ländern wie Georgien – praktisch vor der Haustür der Herren in Moskau. Und warum?

Bild von ZDF

Es geht mal wieder um Öl. Die Menschen werden auf einander gehetzt, weil ein paar Herren mal wieder Geld mit dem schwarzen Gold auf Kosten von anderen machen wollen.

Nebenher werden als Nebengewinn junge Mädchen in den Westen und sonst wohin verschleppt und in Zwangsprostitution am Markt der Missachtung von Menschen zum Verkauf angeboten. Wenn keine Männer bei den aus dem Mädchenhandel stammenden jungen Mädchen Minuten-Sex suchen würden, dann würde sich der Menschenhandel nicht lohnen. Wenn kein Mann hin gehen würde, dann gäbe es keine Zwangsprostitution. Wozu brauchen Männer Mädchen, die sich nicht wehren können? Wenn keiner in den Krieg gehen würde, dann gäbe es keine Kriege, dann gäbe es niemanden, auf den man schießen könnte. Keinen Mann, der Mädchen vergewaltigt oder für Geld als Kunde die Nachfrage von immer neuen Mädchen bestätigt. Wenn Staatsmänner Kriegsherren sind, dann sind sie auch immer Menschenhändler.

„Moderne Sklaverei“

Katja Riemann Moldawien UNICEF

Menschenhandel betrifft eigentlich fast nur Mädchen und Frauen

„…Mädchenhandel ist eine der schlimmsten Formen von Menschenrechtsverletzungen, von Gewalt gegenüber Mädchen, von Kinderarbeit und der modernen Sklaverei. Nach Schätzungen werden weltweit jährlich mehr als 1,2 Millionen Mädchen (und auch Jungen) als Arbeitssklaven, Bettler, Hausdiener oder Prostituierte verkauft. Meistens kommen die Kinder aus armen Familien in Westafrika, Asien, Lateinamerika und neuerdings auch immer öfter aus Osteuropa. Wenn sie als Hausdiener missbraucht werden, müssen sie weit mehr als zehn Stunden täglich arbeiten. Die verkauften Mädchen werden fremden Männern wie eine Ware vorgeführt und oft auch noch weiterverkauft. Viele von ihnen werden gezwungen, sich zu prostituieren – mit einem Minimum an Nahrung und von ihrer Umgebung isoliert…“ (lizzynet.de)

Mädchenhandel: Staatlich geförderte Kriminalität
„…Die Maßnahmen gegen diese Form der organisierten Kriminalität seien eher als staatliche Förderung dieser „modernen Sklaverei“, denn als Beseitigung ihrer Ursachen zu bezeichnen. So ist der Frauen- und Mädchenhandel nach betrieblichen und vor allem betriebswirtschaftlichen Prinzipien organisiert. In den mittel- und osteuropäischen Ländern wird er durch die staatliche Elite vielfach gedeckt. Doch auch in den Ländern der Europäischen Union werden die kriminellen Strukturen des Frauen- und Mädchenhandels durch die Kriminalisierung der Arbeitsmigration eher unterstützt als beseitigt…“

Es ist die Hilflosigkeit, das Ausgeliefertsein, das uns zur Resignation animiert. Daran setzen die, von denen Mittel und Pläne für Korruption, destruktives Verhalten, für Tötungen und Kriege, für Entführungen und Traumatisierungen  stammen – das ganze nennt sich dann christliche friedliche Welt. Gerade heute von Präsident Busch beim Verlassen einer protestantischen Kirche in China vorgeführt. Der Mann ist sich nicht zu Schade, auf der einen Seite 140.000 Soldaten im Irak sinnlos zu verheizen und auf der anderen Seite ein unschuldiges Gesicht für die Fernsehkameras zu produzieren. Propaganda in der Hoffnung, die Zuschauer können ja eh nichts sagen, denn diese sitzen auf der anderen Seite der Mattscheibe.

Wenn wir uns nicht töten lassen wollen, wenn wir keine Kriege und keine Gewalt zulassen wollen, dann dürfen wir Männer, für die Krieg und Unmenschlichkeit ein Mittel für Lösung von Problemen so locker am Zeigefinger sitzt, nicht an die Hebel der Macht lassen. Das grobe Stroh kann nicht nur leicht entzündet werden und einen Flächenbrand verursachen, es erinnert auch daran, dass wir darauf schlafen können, wenn es mal wieder schlechter gehen sollte – oder daran: jeder sollte seinen Stroh trocken halten. Dann haben alle eine ruhige Nacht. Heute Nacht werden im Kaukasus wieder Menschen sterben und wissen nicht wofür. Stroh eignet sich auch gut zum Saubermachen. Die destruktiven Kräfte überall von der Macht mit Stroh wegputzen. Immer wenn irgendwo eine Wahl stattfindet, sollten die Wähler daran denken, dass sie von der Hand, für die sie ihre Hand bei der Wahl heben, in einen sinnlosen Krieg geschickt werden könnten. Weil Krieg immer sinnlos ist, sollte besser gewählt werden.

Moskau stoppt Offensive – Georgien „bestraft“
Russlands Präsident Medwedew hat russischen Medien zufolge das Ende der Militäraktion in Georgien angeordnet. Die Truppen hätten den „Aggressor“ Georgien bestraft und die Sicherheit für Zivilisten und die russischen Friedenssoldaten in Südossetien wiederhergestellt.

Gorbatschow

Tiflis

McCain

Russische Truppen nehmen Georgien in die Zange
Kämpfe in Kerngeorgien – EU-Vermittlung gescheitert

Decken aus Dubai, Medizin aus Genf
Hilfsorganisationen bereiten sich auf Einsatz im Kaukasus vor

Cyberkrieg in Georgien
Georgische Regierungswebseiten unter massivem Cyberbeschuss

Ein ungleicher Kampf>
Russlands Armee will ihr Können gegen Georgien mal wieder zeigen

„Wer außer Russland soll die Osseten schützen?“
Medienexperte aus Nordossetien zur Eskalation im Kaukasus

Staatsmann mit scharfer Zunge
Georgischer Staatschef Saakaschwili im Porträt

Südossetien – Abtrünnig und umkämpft
Zankapfel zwischen Moskau und Tiflis

Schwerpunkt: Krieg im Kaukasus

Bush fordert russischen Rückzug
Russland lehnt UNO-Resolutionsentwurf zu Georgien-Krieg ab

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